Die geplante BAföG Erhöhung zum Wintersemester liegt erst einmal auf Eis. Das Programm der Stipendien kann aber nun starten.
Die Anhebung wurde vom Bundesrat gestoppt und der Vermittlungsausschuss angerufen. Im Grundsatz sind sich Bund und Länder darüber einig, die Fördersätze um zwei Prozent und die Freibeträge um drei Prozent zu erhöhen aber im Anbetracht der leeren Kassen ist zurzeit dies Erhöhung nicht finanzierbar. Diese Ausbildungsförderung tragen Bund und Länder im Verhältnis 65 zu 35 Prozent. Die Gesamtkosten betragen 360 Millionen Euro, von denen 160 Millionen Euro durch die Länder gezahlt werden müssten.
2,1 Millionen Studierende erhalten zurzeit BAföG. Ein Student kann bis maximal 648,- Euro erhalten, die Erhöhung sollte bei 670,- Euro Höchstsatz im Monat liegen. Diesen Höchstsatz kann man aber eh nur erhalten wenn man selbst kranken- und pflegeversichert ist und die Miete über 218,- Euro liegt.
Das Stipendiengesetz ist im Gegensatz beschlossene Sache. Leistungsstarke Studenten erhalten unabhängig vom Elterneinkommen 300,- Euro als Förderung. Dieses erhalten 160.000 Studenten. Diese Mittel kommen zur Hälfte aus öffentlicher und aus privater Hand.
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