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Altersunterschied in der Liebe und Partnerschaft

Durch den Anblick von Paaren mit gravierendem Altersunterschied fühlen wir uns provoziert, verunsichert. Was zählt eigentlich bei der Partnerwahl genau? Die Gemeinsamkeiten, die gleiche Wellenlänge, Geborgenheit? Oder doch nur ein faltenfreies Gesicht, die dicke Brieftasche? Wie lautet der Code, der uns die Partnerwahl erklären kann? In unserer Gesellschaft spielen die visuelle und die sexuelle Attraktivität bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle. Wer alt ist, ist nicht schön und begehrenswert. Wir alle wissen, dass das nicht stimmt. Sicherlich fallen uns auf Anhieb einige Männer und Frauen ein, die die 50 längst überschritten haben, aber trotzdem überaus anziehend wirken.








Ist in der Liebe alles erlaubt?

Mal ganz ehrlich: Sie faszinieren uns, diese Paare mit dem großen Altersunterschied!

Sehen wir eine Frau in den Fünfzigern, die verliebt mit ihrem 30-jährigen Partner spazieren geht, wird zwangsläufig unsere Phantasie angeregt. Wir denken "WOW, wie schafft sie das, diesen jungen Mann zu halten?". "Und wie erträgt sie es, dass er sie jederzeit verlassen könnte, um einer Jüngeren den Vorzug zu geben?". Wir neigen dazu, den Kopf zu schütteln und uns, oder unseren Partner zu fragen, warum bloß dieser junge Mann nicht mit einer jungen Frau um die Zwanzig durch die Gegend zieht. Und dann noch diese junge hübsche Frau unter fünfundzwanzig - warum in Gottes Namen lässt sie ihr Essen im Restaurant an der Ecke von einem grauhaarigen Mittsechziger zahlen - die hat ihr Leben doch noch vor sich. Nicht zuletzt der alte Herr - glaubt er wirklich, er kann das junge Ding halten, weil er einen Porsche fährt? Worin besteht diese Faszination, warum können wir nicht einfach akzeptieren, dass die Liebe keine Rücksicht auf den kleinen oder großen Altersunterschied nimmt? Wir leben schließlich im Jahr 2012, nicht in den 50er Jahren.

 

 

Worum geht es in der Liebe?

Durch den Anblick von Paaren mit gravierendem Altersunterschied fühlen wir uns provoziert, verunsichert. Was zählt eigentlich bei der Partnerwahl genau? Die Gemeinsamkeiten, die gleiche Wellenlänge, Geborgenheit? Oder doch nur ein faltenfreies Gesicht, die dicke Brieftasche? Wie lautet der Code, der uns die Partnerwahl erklären kann?

 

In unserer Gesellschaft spielen die visuelle und die sexuelle Attraktivität bei der Partnerwahl eine entscheidende Rolle. Wer alt ist, ist nicht schön und begehrenswert. Wir alle wissen, dass das nicht stimmt. Sicherlich fallen uns auf Anhieb einige Männer und Frauen ein, die die 50 längst überschritten haben, aber trotzdem überaus anziehend wirken.

 

Höchstwahrscheinlich hat also der 30-jährige Mann keinen Mutterkomplex, sondern findet seine 55-jährige Freundin einfach schöner, als jede andere Frau. Vielleicht ist er beeindruckt davon, dass sie es im Gegensatz zu vielen jungen Frauen gelernt hat, in einer Partnerschaft die richtige Ausgewogenheit zwischen Nähe und Distanz zu leben, dass sie selbstbewusst ist.

 

Und der ältere Herr im Restaurant? Er ist nicht schön und fährt auch keinen Porsche. Sind es vielleicht doch Eigenschaften wie Lebenserfahrung, Gelassenheit und emotionale Reife, die einen deutlich älteren Partner oder Partnerin so interessant und begehrenswert machen?

 

Fragen wir junge Frauen, die einen deutlich älteren Mann lieben, stellt sich schnell heraus, dass sie wichtige Eigenschaften bei Männern ihres Alters oft vergeblich gesucht haben.

 

Und die älteren männlichen Partner schwärmen von der Inspiration, der Lebensfreude, die ihre junge Frau ausstrahlt. Nur wenige von ihnen stellen das Alter oder die Schönheit ihrer Partnerin direkt in den Vordergrund.

 

Auch Frauen in den besten Jahren, die einen jungen Mann lieben, fühlen sich häufig so gut aufgehoben und verstanden, wie nie zuvor. Hierfür gibt es ebenfalls eine Erkärung - die Männer der jüngeren Generation hatten emanzipierte und häufig auch schon sehr moderne Mütter. Ihnen wurde in die Wiege gelegt, Frauen zu schätzen und zu respektieren.

 

Gründe über Gründe, die für einen größeren Alterunterschied sprechen.

Auch die Beziehungen unter Gleichaltrigen, die nach kurzer Zeit enden: "Es hat einfach nicht funktioniert, wir waren zu verschieden" heißt es dann. Das Geheimnis der Partnerwahl: wie so oft, liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte.

 

 

Niemand kann nicht leugnen, dass Beziehungen mit starkem Altersgefälle häufig auf Widerstand stoßen.

 

Nicht immer verläuft das "outing" im Bekannten-, Kollegen- und Familienkreis problemlos. "Hast Du Dir das auch gut überlegt? Du bist doch älter als seine Mutter!". "Glaubst Du wirklich, dass diese junge Frau noch in zwanzig Jahren an Deiner Seite ist, wenn Du vielleicht Pflege brauchst?". Paare kommen in der Regel problemlos mit diesen skeptischen Kommentaren und nett gemeinten Ratschlägen zurecht. Sie wissen schließlich, warum sie gut füreinander sind, was sie verbindet. Diese Zweifel im Umfeld gemeinsam zu entkräften, macht sie sogar schon zu Beginn ihrer Beziehung stark. Sie wirken unverwüstlicher als andere Paare. Das macht Mut.

 

Jenseits aller Klischees fragt Amor nicht nach dem Altersunterschied, sondern bringt diejenigen Menschen zusammen, die gut harmonieren. Er läßt Partner zusammenfinden, die das gefunden haben, was ihnen in anderen Konstellationen fehlte. Und ist es nicht ein großes Privileg unserer Zeit, dass sich Paare mit einem großen Altersgefälle sich heute trauen können, ihre Liebe in der Öffentlichkeit zu zeigen? Wir können täglich die glücklichen Gesichter vieler prominenter Frauen in den Medien sehen, die schon häufiger Beziehungen zu deutlich jüngeren Männern eingegangen sind, also "Wiederholungstäterinnen". Es ist offensichtlich, dass sie hierfür Gründe haben, die nicht mit reiner Eitelkeit zu erklären sind. Auch das macht Mut.

 

Deshalb zwei kleine Bitten zum Schluß: Schauen Sie in Zukunft freundlich und wohlwollend auf das gemeinsame Glück von "alt und jung", "jung und alt". Und geben Sie Ihrer Liebe eine Chance, auch wenn Amors Pfeil Sie das nächste Mal von unerwarteter Seite trifft.









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