| Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen |
| Autor |
Nachricht |
mine79 neu hier

Anmeldedatum: 30.05.2011 Beiträge: 19 Wohnort: bremen
|
Verfasst am: 18.08.2011 22:53 Titel: Pflegekind! Was muß man erfüllen? |
|
|
Hallo,
habe mal ein paar Fragen:
Was für Voraussetzungen muß man haben um ein Pflegekind aufzunehmen? Wo muß man sich melden und wie weit wird man damit finanziell unterstützt? Wie lange dürfen eigentlich die Kinder bei einem in der Regel bleiben? Hat da jemand Erfahrungen mit?
LG
mine79 |
|
| Nach oben |
|

|
Silberelfe Vielschreiber


Anmeldedatum: 24.07.2003 Beiträge: 1559 Wohnort: Altenkirchen Westerwald
|
Verfasst am: 19.08.2011 07:39 Titel: |
|
|
Hallo mine,
leider hab ich da auch keine Erfahrung,
aber ich kann mir vorstellen, dass das Jugendamt, der Kinderschutzbund,
die Caritas, ProFamilia oder ähnliche Organisationen
dir dazu gute Antworten liefern können.
Aber bitte bedenke, ein Pflegekind hast du nur auf Zeit, du musst es wieder hergeben,
auch wenn du noch so viel Liebe daran hängst, der Abschied kommt und er wird schmerzhaft.
habt alle einen wunderschönen Sommer-Sonnen-Tag
alle, elfe _________________
nur zwei dinge können wir unseren kindern mit in ihr leben geben: wurzeln und flügel... |
|
| Nach oben |
|

|
Nadine14579 ist verrückt nach Foren

Anmeldedatum: 11.07.2006 Beiträge: 970
|
Verfasst am: 19.08.2011 10:35 Titel: |
|
|
Hallo, mine79!
Ich kenne mich da auch nicht aus, aber die Familie meiner Babysitterin ist eine absolute Patchwork-Familie.
Mehr Patchwork geht nicht:
Sie hat 3 Töchter mit in die Ehe gebracht. Er hat eine Tochter und einen Sohn mitgebracht (der Sohn lebt aber bei der Mutter und ist nur zeitweise da). Zusammen haben die beiden noch zwei Söhne bekommen. Zusätzlich wohnen seit nun mittlerweile 5 Jahren 3 Pflegekinder (3 Mädchen, Geschwister, aus sehr schwierigen Familienverhältnissen) bei ihnen. Sie haben also insgesamt 10 Kinder, von denen seit dem Auszug der Ältesten noch 8 dort wohnen.
Wenn die sich mit Pflegefamilien auskennen, wer dann Wenn ich dran denke, frage ich heute nachmittag, wenn wir unseren Paul hinbringen, gerne mal nach, wohin man sich am besten wenden kann. Aber ich denke ans örtliche Jugendamt, denn mit denen haben die immer viel zu tun, wie man es aus den Erzählungen so raushört. Und vom JA haben die auch die Pflegekinder vermittelt bekommen.
Vorraussetzungen sind, denke ich, vom logischen her zum Teil selber herauszufinden:
Man muss den Platz und sicher auch die Zeit haben, sich um das Kind/die Kinder zu kümmern. Den bringt es ja gar nichts, in eine Pflegefamilie zu kommen, wo die Eltern dann beide ganztags arbeiten gehen. Gerade Kinder aus schwierigen Familienverhältnissen brauchen viel Aufmerksamkeit. Sehe ich ja bei dem einen Pflegekind bei unserer Babysitterin zu Hause. Bei finanzieller Unterstützung stehe ich aber auchwiederauf dem Schlauch. Kindergeld wirds sicher geben, abe sonst? Ich werds nachfragen
Melde mich dann, wenn ich genaueres weis.
Liebe Grüße
Nadine _________________ Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten.
Männer vergessen nichts, man muss sie nur dran erinnern! |
|
| Nach oben |
|

|
Stardust86 ist verrückt nach Foren

Anmeldedatum: 01.08.2009 Beiträge: 306
|
Verfasst am: 19.08.2011 10:44 Titel: |
|
|
Huhu,
hab ihn netz das hier gefunden dazu
http://www.familienratgeber-nrw.de/index.php?id=352
scheinbar gibt es eine art pflegegeld für diese Kinder.
Die Höhe wird wahrscheinlich leicht abweichend sein von der dort angegebenen.
lg |
|
| Nach oben |
|

|
FamR-LuPo Foreninventar


Anmeldedatum: 16.03.2008 Beiträge: 14639 Wohnort: Rheinische Tiefebene
|
Verfasst am: 20.08.2011 01:59 Titel: |
|
|
Guten Morgen zusammen!
M.W.n. ist für die Zuteilung von Kindern an Pflegefamilien ausschließlich ein Jugendamt zuständig, welches scheint anlässlich trauriger, für das Kind tödlich endender Situation, noch nicht abschließend geklärt.
Die Pflegeeltern/-familie hat seine Qualifikation hierzu dem zuständigen, welchem auch immer, JA nachzuweisen.
Liebe Silberelfe!
Nichts für Ungut, aber der Kinderschutzbund, die Caritas, ProFamilia oder ähnliche Organisationen werden wohl im Chorus ähnlich auf diese Frage antworten, hoffe ich zumindest, soweit sie das Kindeswohl im Auge haben und dem Verwaltungsapparat (JA) auf die Finger schauen!
Schaue mal über die paar Hügel von Dir aus gesehen nach Königswinter und Bad Honnef, denn "Anna" könnte noch leben, wenn man sich seitens der Jugendämter im Klaren gewesen wäre, wer für Kind & Pflegefamilie örtlich zuständig ist.
Beide Jugendämter glänzen nun in Schuldzuweisungen des jeweils anderen, wie auch nach erweiterter Beweisaufnahme der zuständigen Staatsanwaltschaft die jeweilige Fallakte - nach dem Tod von Anna - manipuliert, sprich´ einzelne Notizen und Dokumente vernichtet wurden.
Anmerkung: Beide Jugendämtern liegen im selben somit verantwortlichen Landkreis.
Ein JA von diesen beiden ist mein "Lieblingsjugendamt" wenn es um Unterhalt gegen den sich an mich Wendenden geht.
Bislang hat das JA alle Verfahren verloren, zu Lasten des im Namen des betreuenden Elternteiles geführten Verfahrens . Kein Wunder, hier ist Urkundsbeamte gleich Beistand und umgekehrt, möchte garnicht wissen ob gleiche Person auch für Pflegekinder/-familien zuständig ist, aber wohl nach Erfahrungen mit diesem JA durchaus möglich.
Guten Morgen mine79!
Aus welchem Antrieb heraus beabsichtigst Du Pflegekinder bei Dir aufzunehmen?
Wenn ich Deine recht übersichtlichen Beiträge hier lese, kommt in mir ein sehr ungutes Gefühl auf, dass es sich nur um finanzielle Aspekte handelt.
Genau diesen Aspekt unterstelle ich mit Nichtwissen der Pflegemutter von der o.a. beschriebenen "Anna".
Also die Berufung und Befähigung zur Pflegemutter/-familie liegen m.E.n. weit weg vom Monitären, wie hier ja auch durch Dich hinterfragt, sondern mehr im Emotio hinblicklich auf das Kindeswohl des betroffenen Kindes!
Würdest Du denn ein Pflegekind aufnehmen wenn Du nichts dafür erhalten würdest? _________________ Gruß
Lukas
Bei Miss- oder Unverständnissen fragen Sie Ihren Admin oder Moderator. Ich bin über PM nicht erreichbar! |
|
| Nach oben |
|

|
mine79 neu hier

Anmeldedatum: 30.05.2011 Beiträge: 19 Wohnort: bremen
|
Verfasst am: 20.09.2011 18:20 Titel: |
|
|
| Silberelfe hat Folgendes geschrieben: |
Hallo mine,
leider hab ich da auch keine Erfahrung,
aber ich kann mir vorstellen, dass das Jugendamt, der Kinderschutzbund,
die Caritas, ProFamilia oder ähnliche Organisationen
dir dazu gute Antworten liefern können.
Aber bitte bedenke, ein Pflegekind hast du nur auf Zeit, du musst es wieder hergeben,
auch wenn du noch so viel Liebe daran hängst, der Abschied kommt und er wird schmerzhaft.
habt alle einen wunderschönen Sommer-Sonnen-Tag
alle, elfe |
Ich kenne jemanden die Ihr Pflegekind behalten darf! |
|
| Nach oben |
|

|
mine79 neu hier

Anmeldedatum: 30.05.2011 Beiträge: 19 Wohnort: bremen
|
Verfasst am: 20.09.2011 18:25 Titel: |
|
|
| FamR-LuPo hat Folgendes geschrieben: |
Guten Morgen zusammen!
M.W.n. ist für die Zuteilung von Kindern an Pflegefamilien ausschließlich ein Jugendamt zuständig, welches scheint anlässlich trauriger, für das Kind tödlich endender Situation, noch nicht abschließend geklärt.
Die Pflegeeltern/-familie hat seine Qualifikation hierzu dem zuständigen, welchem auch immer, JA nachzuweisen.
Liebe Silberelfe!
Nichts für Ungut, aber der Kinderschutzbund, die Caritas, ProFamilia oder ähnliche Organisationen werden wohl im Chorus ähnlich auf diese Frage antworten, hoffe ich zumindest, soweit sie das Kindeswohl im Auge haben und dem Verwaltungsapparat (JA) auf die Finger schauen!
Schaue mal über die paar Hügel von Dir aus gesehen nach Königswinter und Bad Honnef, denn "Anna" könnte noch leben, wenn man sich seitens der Jugendämter im Klaren gewesen wäre, wer für Kind & Pflegefamilie örtlich zuständig ist.
Beide Jugendämter glänzen nun in Schuldzuweisungen des jeweils anderen, wie auch nach erweiterter Beweisaufnahme der zuständigen Staatsanwaltschaft die jeweilige Fallakte - nach dem Tod von Anna - manipuliert, sprich´ einzelne Notizen und Dokumente vernichtet wurden.
Anmerkung: Beide Jugendämtern liegen im selben somit verantwortlichen Landkreis.
Ein JA von diesen beiden ist mein "Lieblingsjugendamt" wenn es um Unterhalt gegen den sich an mich Wendenden geht.
Bislang hat das JA alle Verfahren verloren, zu Lasten des im Namen des betreuenden Elternteiles geführten Verfahrens . Kein Wunder, hier ist Urkundsbeamte gleich Beistand und umgekehrt, möchte garnicht wissen ob gleiche Person auch für Pflegekinder/-familien zuständig ist, aber wohl nach Erfahrungen mit diesem JA durchaus möglich.
Guten Morgen mine79!
Aus welchem Antrieb heraus beabsichtigst Du Pflegekinder bei Dir aufzunehmen?
Wenn ich Deine recht übersichtlichen Beiträge hier lese, kommt in mir ein sehr ungutes Gefühl auf, dass es sich nur um finanzielle Aspekte handelt.
Genau diesen Aspekt unterstelle ich mit Nichtwissen der Pflegemutter von der o.a. beschriebenen "Anna".
Also die Berufung und Befähigung zur Pflegemutter/-familie liegen m.E.n. weit weg vom Monitären, wie hier ja auch durch Dich hinterfragt, sondern mehr im Emotio hinblicklich auf das Kindeswohl des betroffenen Kindes!
Würdest Du denn ein Pflegekind aufnehmen wenn Du nichts dafür erhalten würdest? |
Wenn man keine Finanzielle Unterstützung bekommt wäre es sehr schwer ein Pflegekind unterzubekommen, würde ich mal behaupten! Schließlich tut man einen guten Zweck und ein zusätliches Kind kostet schließlich auch Geld! Umsonst kann man es nicht ganz machen, zumindestens sollte man soviel dazubekommen, das man dem Kind auch was bieten kann! Es ist heute schon alles teuer genug, und wenn man dann alles aus der eigenenen Tasche zahlen dürfte, würde es doch keiner mehr machen! Ich bin nicht der Meinung das man sich ein Pflegekind nehmen soll nur wegen dem Geld, damit ist dem Kind ja nicht geholfen! Es sollten halt nur die Kosten gedeckt sein, das würde ja reichen, man soll nicht noch daraus profitieren! |
|
| Nach oben |
|

|
Udo Admin


Anmeldedatum: 01.01.1999 Beiträge: 14048 Wohnort: Bad Bramstedt
|
Verfasst am: 20.09.2011 18:58 Titel: |
|
|
Hallo mine79,
| Zitat: |
Ich kenne jemanden die Ihr Pflegekind behalten darf! |
Und wer hat das Entschieden?
Eine Pflege muss immer die Rückkehr zu den Eltern ermöglichen.
Es kann also höchstens sein das ein Leben bei den Eltern noch nicht möglich ist. Denn um behalten geht es nicht bei Pflegekindern.
Wer ein fremdes Kind als sein eigenens annehmen will der sollte Adoptieren aber niemals ein Pflegekind aufnehmen.
Die Pflegeeltern haben die Aufgabe die Rückkehr zu den Eltern zu unterstützen.
Bist du sicher das du das kannst?
Das du ein Kind welches du lieb gewonnen hast darin zu unterstützen das es wieder weg geht?
Finanziell brauchen sich Pflegeeltern keine Gedanken machen, das Pflegeegeld ist mehr als ausreichend.
Würde man auch die leiblichen Eltern so sehr unterstützen, müsste so manchen Kind nicht in eine Pflegefamilie. Denn oft werden Kinder aus Existenzankst in eine Pflegefamilie gegeben ... stellt sich die Frage warum leibliche Eltern nicht so untersützt werden das sie keine Existenzangst haben müssen.
Mfg
Udo _________________ Chancen präsentieren sich uns mit Vorliebe
in der Maske von Unannehmlichkeiten. |
|
| Nach oben |
|

|
|
|
chat
|
TreffpunktEltern.de
unterstützen
|