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Gast






BeitragVerfasst am: 24.01.2004 11:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich habe ein kleines Problem. Das zuständige Amtsgericht weigert sich, meinem Sohn, meinen neuen Ehenamen zu geben. Vor unsere Hochzeit habe ich mich beim Standesamt informiert, ob mein Sohn nach der Hochzeit dann unseren gemeinsamen Ehenamen problemlos bekommt. Dieses wurde bejaht, auch weiterhin nach der Hochzeit. Es wäre nur eine "Formsache". Mein jetziger Mann ist nicht der leibliche Vater, und ich habe das alleinige Sorgerecht. Mein Sohn hat meinen "Mädchennamen". Der leibliche Vater ist nicht bekannt, leider!
Nun haben wir beim Standesamt den entsprechenden Antrag ausgefüllt, dass mein Mann meinen Sohn "annimmt", und ihm seinen Nachnamen geben will. Das Amtsgericht ist der Meinung, dass das nicht dem Wohl des Kindes dient. Ich bin da allerdins nicht der Meinung. Ich bin mit meinem Mann seit Geburt meines Sohnes zusammen, (seit fast 6 Jahren) und er ist "sein Papa". Mein Sohn kann es überhaupt nicht begreifen, dass er "andres" heißt. Er akzeptiert seinen Nachnamen nicht, für ihn heißt er so wie sein "Papa".
Heute bekam ich ein neues Schreiben vom AG, Die Voraussetzungen für die "Ersetung der Zustimmung des anderen Elternteils" habe ich erfüllt. Ich bin alleinsorgeberechtigt, ich bin mit dem "Dritten" verheiratet,,wir führen einen gemeinsamen Ehenamen, und das Kind lebt in unserem gemeinsamen Haushalt. Das Einbennenungsverfahren beim Standesamt haben wir auch ausgefüllt und abgeschickt.
Das AG teilt mir aber mit, dass ich den Antrag zurücknehmen soll, weil dieses wie gesagt nicht erforderlich im Sinne des Kindes ist. In meinen Augen aber schon. Ich kann nicht verstehen, warum es so kompliziert gemacht wird, obwohl ich ja alle Kriterien erfülle. Wenn ich das vorher gewußt....
Vielleicht kann mir ja jemand einen Rat geben, wie wir doch noch dazu kommen, dass mein Sohn unseren Ehenamen bekommt. Er ist auch schon fünf Jahre alt, und nachdem was ich gelesen habe, hat er doch ein Mitspracherecht, oder???
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merline
Vielschreiber
Vielschreiber


Anmeldedatum: 11.08.2003
Beiträge: 1226
Wohnort: Münsterland

BeitragVerfasst am: 24.01.2004 11:49    Titel: Antworten mit Zitat

Soweit mir durch Gesetze bekannt ist, kann das Kind nach einer Hochzeit nur den gemeinsamen Ehenamen annehmen, wenn Dein Ehemann auch sein leiblicher Vater ist.
Dieses ist bei Dir ja definitif nicht gegeben.
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.01.2004 11:57    Titel: Antworten mit Zitat

Was spricht denn deiner Meinung nach gegen das Kindeswohl, dass das Kind einen anderen Nachnamen trägt? Welche Gründe hat das AG angegeben, muss drin stehen, was gegen das Kindeswohl spricht.

Warum habt ihr euch nicht auf deinen Geburtsnamen geeinigt, wäre das Problem aus der Welt? Weitere Vorschlag, wenn du einen Doppelnamen annimmst, du kannst meine ich deinen Geburtsnamen hinten anstellen, würdest du das Bindeglied - zur Famile - mit deinem Namen sein.

Badman
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.01.2004 12:00    Titel: Antworten mit Zitat

Es ist ja so, dass mein jetziger Mann noch 3 Kinde hat. 2 leben bei der Mutter, die Tochter bei uns, Und mein Sohn möchte eben auch so wie sein "Papa" heißen. Er will nicht anders heißen. Das sagt er immer wieder.
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.01.2004 12:04    Titel: Antworten mit Zitat

Ich soll beim Standesamt die Einbennung durchführen. dann kann die Ersetzung des anderen Elternteils durch das Familiengericht erfolgen.
An die Zustimmung des anderen Elterteils sind hohe Maßstäbe gesetzt. schreiben sie noch.
Und was ist, wenn mein Mann meinen Sohn adoptiert?? Dann kann er doch unseren Ehenamen bekommen oder nicht. Und wenn das Standesamt und das Jugendamt zustimmt?
Ich habe in einigen Beiträgen auch gelesen, dass er weil er ja schon 5 ist, befragt werden kann.
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juergen63
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2004 14:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Sweetdonna

was die Namensgebung betrifft. Wenn ein Kind unehelich geboren wird, nimmt es erstmal den Namen der Mutter an. Heiraten Vater und Mutter geht der Name des Kindes auch in den gemeinsamen Ehenamen über. Da Dein Freund/Mann nun nicht der leibliche Vater ist, bleibt die Namensnennung für das Kind bei dem Namen mütterlicher Seits. Da der leibliche Vater unbekannt ist, gibt es also keinen anderen väterlichen Bezugspunkt für Deinen Sohn, als Dein jetziger Mann. Eine Anspruch auf den Namen Deines jetzigen Mannes ist bei einer Adoption des Sohnes gegeben. Würde in Eurem Fall auch Sinn machen, vorrausgesetzt Dein Mann möchte dies auch. Allerdings fallen dann etwallige KU Zahlungen des JA, falls überhaupt geleistet weg und Dein Mann ist voll verantwortlich für das Kind.
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Gast






BeitragVerfasst am: 24.01.2004 18:42    Titel: Antworten mit Zitat

Mein Mann möchte unbedingt, das mein Sohn auch seinen Namen bekommt. Dann müssen wir es eben so machen, Unterhalt vom JA bekommen wir auf Grund der Heirat ja nicht mehr. Der fällt sowieso schon weg. Uns geht es ja auch nur darum, dass wir alle den gleichen Nachnamen tragen. Also kann ich davon ausgehen, dass so nichts beim Amtsgericht zu machen ist???
Der nette Herr vom AG wollte ja, dass ich ihm schriftlich noch einmal genau mitteile, warum ich es denn unbedingt will. Und wenn ich mit meinem Sohn da mal hingehe? Ich habe ja gelesen, dass ein fünf jähriges Kind ein sogenanntes "Mitspracherecht" hat, und wenn er dem Herrn vom AG sagt, dass er auch so zum Nachnamen heißen möchte, geht es dann nicht auch so??
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nob
Gast





BeitragVerfasst am: 24.01.2004 18:56    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,
normal geht das genauso..kind darf mit 5 jahren sagen,dass es auch den namen will und wenn kein erzeuger dagegen ist oder auffindbar,folgt die namensgebung...bei einer bekannten ging das völlig unproblematisch,ich versteh gar nicht,was da gegen kindeswohl sprechen soll..was ein käse.ich würd mal nen schritt höher gehen und mit einem rechtspfleger beraten.

gruss nob
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merline
Vielschreiber
Vielschreiber


Anmeldedatum: 11.08.2003
Beiträge: 1226
Wohnort: Münsterland

BeitragVerfasst am: 26.01.2004 04:46    Titel: Antworten mit Zitat




§ 1617 c Name bei Namensänderung der Eltern
(1) Bestimmen die Eltern einen Ehenamen, nachdem das Kind das fünfte Lebensjahr vollendet hat, so erstreckt sich der Ehename auf den Geburtsnamen des Kindes nur dann, wenn es sich der Namensgebung anschließt. Ein in der Geschäftsfähigkeit beschränktes Kind, welches das 14. Lebensjahr vollendet hat, kann die Erklärung nur selbst abgeben; es bedarf hierzu der Zustimmung seines gesetzlichen Vertreters. Die Erklärung ist gegenüber dem Standesbeamten abzugeben; sie muss öffentlich beglaubigt werden.

(2) Absatz 1 gilt entsprechend,
1.
wenn sich der Ehename, der Geburtsname eines Kindes geworden ist, ändert oder

2.
wenn sich in den Fällen der §§ 1617, 1617a und 1617b der Familienname eines Elternteils, der Geburtsname eines Kindes geworden ist, auf andere Weise als durch Eheschließung oder Begründung einer Lebenspartnerschaft ändert.



(3) Eine Änderung des Geburtsnamens erstreckt sich auf den Ehenamen oder den Lebenspartnerschaftsnamen des Kindes nur dann, wenn sich auch der Ehegatte oder der Lebenspartner der Namensänderung anschließt; Absatz 1 Satz 3 gilt entsprechend.
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Gast






BeitragVerfasst am: 26.01.2004 12:46    Titel: Antworten mit Zitat

Also heißt das, dass ich mit meinem Sohn zum Standesamt gehen muß, und dort muß er eine Erklärung abgeben, dass er auch unseren Ehnamen zum Nachnamen haben möchte?
Ich blicke da bald nicht mehr durch. Ich habe heute morgen beim Familiengericht angerufen, und ich muß sagen, dass der Herr mir gar nicht zuhört. Er sagt immer nur, dass er es nicht macht, und fertig. Der gibt mir gar keine Antwort. Und in dem Schreiben stand ja, dass das Familiengericht für die Ersetzung eines Elternteils einspringt. Unsere zuständige Standesbeamtin meinte auch, dass ich mich mal beschweren soll. Ich werde es jetzt noch einmal so versuchen, und wenn das wieder nicht klappt, dann adoptiert mein Mann meinen Sohn. Ich hatte nicht gedacht, dass es so kompliziert ist. An wen muß ich mich denn im Falle eines Adoption wenden, und was kostet sowas denn??
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juergen63
Gast





BeitragVerfasst am: 26.01.2004 17:58    Titel: Antworten mit Zitat

Hi sweetdonna,

die Adoption läuft normalerweise über eine Vermittlungsstelle, die dem JA angesiedelt ist. Da Dein jetziger Mann ja Dein eigenes leibliches Kind adoptieren will, bzw. Du als leibliche Mutter weiterhin Erziehungsberechtigt bleibst würde man bei Euch vermutlich von einer offenen Teil/Adoption sprechen, da ein leiblicher Elternteil bestehen bleibt. Mit Offen ist gemeint, das alle beteiligten bekannt sind bzw. das Kind schon eine Weile als Pflege in der Familie verweilt. Als Auflage einer Adoption muss die Adoptierende Person mindestens 25 Jahre alt sein. Desweiteren werden dann noch die Einkommensverhältnisse, Wohnverhältnisse sowie ein polizeiliches Führungszeugnis von Deinem Mann verlangt. Was im Einzelnen da noch einzureichen ist bzw. wie das mit den Kosten aussieht, da kann Euch das JA nähere Auskunft zu geben.

_________________
Gruß Juergen






[ Edited by juergen63 On Date 26/01/2004 ]
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Ruth
Gast





BeitragVerfasst am: 27.01.2004 08:32    Titel: Antworten mit Zitat

Dumme FRage meinerseits: was bedeutet, der leibliche Vater ist nicht bekannt? Du weisst nicht, wer der leibliche Vater Deines Kindes ist????
Und umgekehrt: er weiss nicht, dass er ein Kind hat?
ruth
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