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Tochter würde gerne ausziehen
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Autor Nachricht
Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 12:25    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

meine Tochter wird diesen Monat 18 und will noch 2 Jahre zur Schule gehen (Abitur).

Der KV zahlt seit Jahren nicht freiwillig KU, er wurde in den letzten Jahren gepfändet, Kontakt hat er seit jeher abgelehnt, er wollte das Kind von Anfang an nicht und drängte auf Abtreibung.

Ich bin zur Zeit arbeitslos und kann meine Tochter leider nicht unterhalten. Nun muß sie den Unterhalt ihres Vaters neu einklagen.

Sie würde auch so gerne ausziehen, sie ist einfach flügge. Als "Rabenmutter" würde ich dieses soweit unterstützen, wie ich kann. Es gibt aber keine größeren Probleme bei uns.

Außerdem bin ich mit einem Mann verheiratet, der selbst Vater von 5 kindern ist und nicht für meine Tochter aufkommen kann, da er KU zahlt.

Nächsten Monat wird meine Tochter also ohnehin nicht nur zum Rechtsanwalt müssen, um Unterhalt einzuklagen, sondern auch zum Sozialamt. Und da frage ich mich, ob sie, wenn sie doch sowieso Sozialhilfe beantragen muß, nicht auch mit einer Freundin zusammenziehen kann und das Sozialamt sie auch da unterstützen würde.

Der Schulweg beträgt jetzt ein Kilometer, das ist leider kein Grund zum Auszug.

Kennt sich da jemand aus, kann sie evtl. auch Bafög und Wohngeld beantragen?
Bin auch dankbar für jeden Link!

Völlig ratlos

eskima
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 13:17    Titel: Antworten mit Zitat

HAllo eskima !

Sie will Sozialhilfe als Schülerin obwohl sie keine notwendigkeit hat das Haus zu verlassen ??

Sorry aber dazu fehlt mir mehr als jegliches Verständnis.
Es ist soagr sehr befremdlich da man sich auf den Sozialstaat zurückzieht ohne jemals eine Leistung hierfür erbracht zu haben.
meine Meinung und nicht global zu sehen !!!!

Ob flügge oder nicht, kann sie ihren Lebensunterhalt durch Verdienst und/oder Unterhalt nicht bestreiten udn hat keine notwenidgkeit jetzt auszuziehen dann sollte sie es bleiben lassen, allein um schon der Gefahr entgegenzuwirken das man sich daran gewöhnt geld für lau zu bekommen.
Ich bin auch erst mit 20 Ausgezogen und bin auch groß geworden

Wobei ich auch bezweifel das hier das SA überhaupt mitspielt da ihr ja fähig seit ihr Kost und Unterkunft zu gewähren. Und da sie keinerlei EInkommen und auch keinen Beruf hat denke ich auch das eventuelles Wohngeld nicht funktioniert denn als Schülerin und ohne Erwerbseinkommen müßte eigentlich euer Familieneinkommen zur Berechnung herangezogen werden.

Aber frag doch einfach mal bei den zutreffenden Stellen nach diegeben dirmit Sicherheit eine defintive Auskunft !!

gruß

Robert
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 13:39    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eskima,

denke auch, dass ihr das Sozi da ne Nase drehen wird.

Aber guck mal hier: www.forum-sozialhilfe.de
Da findest Du sicher eher was brauchbares.

Für Bafög soviel: Schülerbafög gibt es nur, wenn Deine Tochter an einem anderen als dem Wohnort zur Schule geht und dort auch eine Unterkunft hat. Auskunft kriegst Du bei der Ausbildungsförderungsstelle der Stadt- oder Kreisverwaltung.

Die Aussichten auf Selbstständigkeit sind für Deine Tochter also eher trüb. Muss sich eben, solange sie noch kein eigenes Geld verdient wohl oder übel mit den Gegebenheiten abfinden.

Viele liebe Grüße

Kerstin

PS. Robert
Ist Dir eine kleine Laus über die Leber gehuscht?
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 17:59    Titel: Antworten mit Zitat

@kerstin

Sie könnte laufen
Aber ich hab nun mal die feste meinung das man leistungen nur dann beziehen sollte wenn man vorher schon Leistungen erbracht hat. Und bei SH geht es nicht um irgendein Geld sondern um Steuergeld.
Und die Kids, egal welchen Alters, müssen wieder lernen das es eben nicht immer so geht wie sie es gerne hätten sondern das es genug Hindernisse und Pflichtengibt um sich gewisse rechte zu erarbeiten und diese dann zu nutzen.
Vielleicht sind da meine meinungen zu antiquiert aber die SH für den beginn des eigenen Selbstständigen Lebens zu nutzen ohne ein Ergebnis vorzuweisen halte ich persönlich für sehr gefährlich, denn wie schnell ruht man sich auf diesem Ergebnis aus wenn man weiß das es funktioniert ?
Hätte ich damals dies zu meinen Eltern gesagt oder nur laut gedacht wäre ich heute wahrscheinlich in so einem netten haus wo das Personal Turnschuhe trägt
Wenn man es finanziell kann ist gegen einen Auszug absolut nichts einzuwenden, ist dies aber nicht möglich, und so liest sich die geschichte, so muß sie halt warten bis es möglich ist oder sie muß sich Verdienstmöglichkeiten schaffen und nicht von der Gemeinschaft der Gesellschaft die Unterstützung für ihren Willen einfordern.

Ich verurteile niemanden der SH bekommt weil er sie wirklich braucht genausowenig wie Arbeitslose, das sind Schicksale die niemand von uns beurteilen darf.
Will man aber ohne Not solche Leistungen beziehen und vor allem ohne grund, denn nur *ich muß ausziehen ich bin flügge* ist kein Grund, dann geht mir doch ein wenig die Galle hoch.

Wie gesagt, vielleicht ist meine meinung hierzu zu antiquiert, das mag sein,aber ändern werde ich sie deswegen nicht
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 20:20    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo
@ Kerstin
danke für den Link!

In Bezug auf Bafög hatte ich die selben Informationen wie du rausgesucht, aber ich wollte mich absichern. Ich werde meine Tochter diese Postings auch lesen lassen.

@ Robert
Meine Tochter muß ohnehin nächsten Monat zum Sozialamt. Ich bin arbeitslos und habe einen Job auf 325 €. Mein Mann, der nicht Vater meiner Tochter ist, muß für seine fünf Kinder Unterhalt zahlen. Er geht ganz normal arbeiten und macht auch mal Überstunden. Das JA hat bereits alles durchgerechnet, wir KÖNNEN meine Tochter zurzeit leider nicht finanziell unterstützen. Auch wenn sie bei uns wohnt, rutschen wir unter den Sozialhifesatz, weil

der Vater meiner Tochter nicht freiwillig zahlt. Er wurde bislang durch das JA gepfändet, der Gerichtsbeschluß endet mit dem 18. Lebensjahr. Sie möchte aber gern ihr Abi machen und was kann man einem Kind heute besseres mit auf den Weg geben, als einen guten Schulabschluß? Ich unterstütze ihre Entscheidung und ich bin auch der Meinung, daß sie schulisch etwas leistet.

Meine Überlegung war einfach, ob wir hier Sozialhilfe für Tochter bekommen oder ob sie sich eine Wohnung mit einer Freundin teilt und da Sozialhilfe bekommt, macht das einen großen Unterschied?

Ich war immer allein für meine Tochter verantwortlich, habe es nicht geschafft, ihren Vater für sie zu interessieren, mußte von Anfang an um Unterhalt kämpfen und bin einfach stinkig, daß jetzt die Tochter entweder
a) ihren Vater selbst auf Unterhalt verklagen und während der Zeit SH beziehen muß oder
b) die Schule abbrechen und Geld verdienen muß.

Und wenn sie jetzt eine Ausbildung beginnen würde und danach ihr Abitur weitermachen würde, dann hätte sie Anspruch auf Bafög, so wie ich es gelesen habe.

Wir leben hier auch nicht in Saus und Braus, wir haben 4 Zimmer auf 73 qm, die auch von den Kindern meines Mannes mitgenutzt werden.

Wir sind keine Sozialschmarotzer und werden es auch nie werden. In dem Sinne habe ich meine Tochter nicht erzogen.

Uns geht es ganz bescheiden mit dieser Situation und wir wissen im Moment leider keinen Ausweg.

Ein weiteres Problem besteht darin, daß mein Mann brutto nicht schlecht verdient. Er hat aber 42% Abzüge zum Netto. Und wenn wir Wohngeld oder Befreiung von Zuzahlungen bei der Krankenkasse beantragen, dann wird das vom Brutto gerechnet. Der Unterhalt wird zwar abgezogen, aber um die 42% kümmert sich keiner. Und deshalb fallen wir auch hier durchs Raster.

Ich beklage mich selten über finanzielle Dinge, wir sind nicht verschuldet, wir können mit Geld umgehen. Als Zweitfrau habe ich es oft genug schwer. Als ehemals alleinerziehende Mutter war es auch nicht viel leichter. Aber ich bin immer meinen Weg gegangen und werde es auch weiterhin tun. Ich ziehe den Auszug meiner Tochter in Erwägung und wenn es einen Weg gibt, dann werden wir ihn möglich machen. Wenn nicht, dann muß sie noch 2 Jahre hier wohnen und wir alle, einschließlich meiner Stiefkinder, werden diese räumliche Enge aushalten.

Gruß
eskima
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 22:34    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo eskima !

Gleich vorweg, sollte der Eindruck bei meinen Postings enstanden sein dich/euch als Sozialschmarotzer hinzustellen, dann entschuldige ich mich für den leserischen irrtum. Sowas steht mir weder zu noch könnte ich es wirklich beurteilen.
Ich gebe nur meine Gedanken zu deinem Posting wieder und nach deinem letzten Posting liest es sich nämlich ganz anders wie zu Eingangs.

Dennoch bezweifel ich daß das SA hier aktiv wird und zwar aktiv außerhalb des ihr zustehenden Unterhaltes, da es wahrscheinlich keine Notwendigkeit sehen wird wieso deine Tochter ausziehen *muß*, als Argument könnte nämlich gelten, bis dato ging es auch also kann es auch noch bis zum Ende der Schule gehen.

Sicher stellt sich die Frage ob sie nun die Schule fertig machen soll oder eventuell eine Lehre beginnen soll. Hierzu die Frage, hat sie die Mittlere Reife ? Desweitren würde ich mich fragen was ich nach dem Abitur machen will, denn würde sie studieren so wäre sie ja weiterhin UNterhaltsberechtigt und das betrifft nicht nur den Vater. Oder wäre es besser wirklich eine Ausbildung zu beginnen und danach das eigen Geld zu erwirschaften ?? Gedankengänge die man eventuell wirklich mal mit pro und Kontra durchspielen sollte. Und mittlere Reife halte ich persönlich als guten Schulabschluß, ich hab auch nciht mehr

Wenn ihr Vater keinen KU bezahlt ist es doch wohl obligatorisch das sie ihn verklagt, falls kein gespräch zustande kommt, schließlich ist es ihr Recht und das sollte sie nutzen.

Und glaube mir, obwohl ich allein lebe auf 51 qm weiß ich sehr wohl wie du dich fühlen mußt denn Bayern ist nicht billig und vom SB lebt man auch nciht in Saus und Braus, was ich übrigends auch niemandem unterstelle !!

Aber bedenke bei deinen Überlegungen noch fogendes: Erhält seine Tochter SA und zwar auf Basis des ihr zustehenden UNterhaltes so sind die Zahlungen des SA eigentlich nur für dich und deinen Ex ein zinsloser Kredit. Das kann durchaus bedeuten, solltest du irgendwann in der Zukunft zahlungsfähig sein kann das SA einenTeil des gezahlten Geldes von dir zurück verlangen und du wirst es bezahlen müssen, ich mußte auch die SH meiner Ex zurück bezahlen , die sich auf den EU bezog

Also würde der bezug von SH für dich keinerlei Vorteile oder beruhigungen bringen sondern Probleme wirklich nur in die Zukunft verlegen.

Wie sieht denn die Möglichkeit aus eine Lehre zu machen ?? Hat sie Möglichkeiten und zwar sichere Möglichkeiten ?? Würde sie eine lehre machen hat das aber nichts mit der Unterhlatsforderung gegenüber dem Vater zu tun,dieses Thema ist extra zu behandeln.

Schwere Situationen bedürfen manchmal Entscheidungen die in Richtungen führen die nicht geplant oder nicht erwünscht sind. Aber vielleicht tragen sie zur Entspannung aller bei und vielleicht stellt es sich in Zukunft raus das ein Weg in die Lehre vielleicht der bessere war, denn heutzutage gibt es Gott sei Dank genug möglichkeiten seine Ausbildung/Studium auch nebenher zu tätigen, ist zwar anstrengend aber machbar *erfahrunghab*

Es ist schwer und einen richtigen Rat wird dir wohl niemand geben können, denn wahrscheinlich wird das Geld am Schluß der absolute Ratgeber sein.

Ich persönlich würde die Azubi-Variante wählen,aber wie gesagt ist meine persönliche Meinung.

Ansonsten hoffe ich für dich das ihr bei der Entscheidungsfindung nichts überseht was später als Bumerang gefährlich werden kann.

Viel Glück

Robert
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Gast






BeitragVerfasst am: 07.08.2002 23:42    Titel: Antworten mit Zitat


Hallo Robert,

Zitat:
Gleich vorweg, sollte der Eindruck bei meinen Postings enstanden sein dich/euch als Sozialschmarotzer hinzustellen, dann entschuldige ich mich für den leserischen irrtum. Sowas steht mir weder zu noch könnte ich es wirklich beurteilen.
Ich gebe nur meine Gedanken zu deinem Posting wieder und nach deinem letzten Posting liest es sich nämlich ganz anders wie zu Eingangs.

Entschuldigung deinerseits angenommen Entschuldigung meinerseits, nicht ausführlich genug geschrieben zu haben.
*handreich*

Dennoch bezweifel ich daß das SA hier aktiv wird und zwar aktiv außerhalb des ihr zustehenden Unterhaltes, da es wahrscheinlich keine Notwendigkeit sehen wird wieso deine Tochter ausziehen *muß*, als Argument könnte nämlich gelten, bis dato ging es auch also kann es auch noch bis zum Ende der Schule gehen.

So sehe ich das eigentlich auch.

Sicher stellt sich die Frage ob sie nun die Schule fertig machen soll oder eventuell eine Lehre beginnen soll. Hierzu die Frage, hat sie die Mittlere Reife ? Desweitren würde ich mich fragen was ich nach dem Abitur machen will, denn würde sie studieren so wäre sie ja weiterhin UNterhaltsberechtigt und das betrifft nicht nur den Vater. Oder wäre es besser wirklich eine Ausbildung zu beginnen und danach das eigen Geld zu erwirschaften ?? Gedankengänge die man eventuell wirklich mal mit pro und Kontra durchspielen sollte. Und mittlere Reife halte ich persönlich als guten Schulabschluß, ich hab auch nciht mehr

Ja gut, ich habe auch "nur" die mittlere Reife, der KV hat Abitur und meine Tochter hat einfach das Zeug dazu und will gerne studieren. Sie hat sich halt einfach die falschen Eltern dafür ausgesucht, sofern man es so sagen kann. Aber dann heißt es doch immer, Bildung ist keine Frage des Geldes?

Wenn ihr Vater keinen KU bezahlt ist es doch wohl obligatorisch das sie ihn verklagt, falls kein gespräch zustande kommt, schließlich ist es ihr Recht und das sollte sie nutzen.

ER will keinen Kontakt seit 12 Jahren, sie täte schon wollen, aber mittlerweile wahrscheinlich auch nicht mehr.

Und glaube mir, obwohl ich allein lebe auf 51 qm weiß ich sehr wohl wie du dich fühlen mußt denn Bayern ist nicht billig und vom SB lebt man auch nciht in Saus und Braus, was ich übrigends auch niemandem unterstelle !!

Aber bedenke bei deinen Überlegungen noch fogendes: Erhält seine Tochter SA und zwar auf Basis des ihr zustehenden UNterhaltes so sind die Zahlungen des SA eigentlich nur für dich und deinen Ex ein zinsloser Kredit. Das kann durchaus bedeuten, solltest du irgendwann in der Zukunft zahlungsfähig sein kann das SA einenTeil des gezahlten Geldes von dir zurück verlangen und du wirst es bezahlen müssen, ich mußte auch die SH meiner Ex zurück bezahlen , die sich auf den EU bezog

Der KV hatte zu unserer ZEit, also immerhin vor 19 Jahren ein Einkommen von monatlich 10.000 DM plus Vergünstigungen und "Schmiergeldern". Er WILL nicht zahlen. Er hat das Kind nie gewollt und meint, das sei mein Privatvergnügen.

Also würde der bezug von SH für dich keinerlei Vorteile oder beruhigungen bringen sondern Probleme wirklich nur in die Zukunft verlegen.

Ich sehe das wirklich so, daß ich meinen Teil beigetragen habe. Meine Tochter ist sozialverträglich, kennt Grenzen und weiß sich durchzusetzen. Ich finde, daß ich meine Sache gut gemacht habe. Und wenn ich wieder Arbeit habe, unterstütze ich sie gerne (ihr zimmer könnten wir gut auch anders nutzen, ist auch Egoismus dabei), das Verhältnis zwischen meiner Tochter ist ok.

Wie sieht denn die Möglichkeit aus eine Lehre zu machen ?? Hat sie Möglichkeiten und zwar sichere Möglichkeiten ?? Würde sie eine lehre machen hat das aber nichts mit der Unterhlatsforderung gegenüber dem Vater zu tun,dieses Thema ist extra zu behandeln.

Der Zug ist für dieses Jahr abgefahren.

Schwere Situationen bedürfen manchmal Entscheidungen die in Richtungen führen die nicht geplant oder nicht erwünscht sind. Aber vielleicht tragen sie zur Entspannung aller bei und vielleicht stellt es sich in Zukunft raus das ein Weg in die Lehre vielleicht der bessere war, denn heutzutage gibt es Gott sei Dank genug möglichkeiten seine Ausbildung/Studium auch nebenher zu tätigen, ist zwar anstrengend aber machbar *erfahrunghab*

Das sehen meine Tochter und ich auch so! sie hadert zwar ein wenig mit ihrem Schicksal, ihr ist aber vollkommen klar, daß sie jobben gehen muß.

Es ist schwer und einen richtigen Rat wird dir wohl niemand geben können, denn wahrscheinlich wird das Geld am Schluß der absolute Ratgeber sein.

Ich persönlich würde die Azubi-Variante wählen,aber wie gesagt ist meine persönliche Meinung.

Ansonsten hoffe ich für dich das ihr bei der Entscheidungsfindung nichts überseht was später als Bumerang gefährlich werden kann.

Ja, genau, und ich denke, dafür ist dieses Forum gut. Vielleicht weiß ja der oder die ein/e einen Rat. im Prinzip sind wir ja nach allen Seiten offen.

Ich verstehe ja auch den KV. Er wollte das Kind nicht und nun will sie auch noch weiter zur Schule und er muß immer weiter zahlen, das nimmt für ihn ja noch kein Ende. Aber ich bitte dabei immer zu bedenken, daß er weit über Durchschnitt verdient und ihm die 300 € nicht wehtun, während es mir wehtut, sie zum Sozi laufen zu sehen.

Gruß
eskima
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 00:13    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo eskima !

Bildung ist immer eine Sache des Geldes und wird es auch immer bleiben.

Das du die letzten Jahre deinen Teil beigetragen hast wird niemand in Frage stellen. Nur einen Richter wird das wenig interessieren, denn ist sie 18 so seit ihr beide halt erstmal barunterhaltspflichtig.

Und wieso 300 € ?? wenn er so viel verdient und du nicht leistungsfähig bist,dann bist du doch aus dem schneider,denn dann muß er die 600 € eben zu 100% bezahlen und wenn du dann eventuell noch das KG drauf legst könnte es vielleicht doch noch was werden. Denn wohnt sie noch bei dir und du bist nicht zahlungsfähig so leistest du ja deinen Unterhaltsbeitrag durch stellung von Wohnung,Strom, Wasser etc.

Sie sollte zu einem RA gehen und den Vater mal auf aushändigung der Verdienstbescheinigungen bitten und sich dann berechnen lassen wie es aussieht. Sollte es darauf hinauslaufen das er den kompletten Betrag bezahlen muß und sie eventuell noch nebenbei jobben geht sieht es doch nicht mehr so schlimm aus,höchstens die gegend ist teuer !

Gruß

Robert
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Decubitus
Gast





BeitragVerfasst am: 08.08.2002 00:21    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eskima!

Wenn deine 'Kleine' es drauf hat, das Abi zu machen, dann holt aus diesem 'Staat' raus was dafür nur rauszuholen ist, um das 'Machen' des Abis zu ermöglichen! Es ist die verdammte Pflicht dieses Staates, bei dem ich kräftig einzahle, dafür zu sorgen, daß jedes Kind, unabhängig von Stand und Herkunft (sorry, wie geschwollen das klingt) eine, seinen Fähigkeiten entsprechende Ausbildung erhält!
Alle anderen Gedankengänge sind unsozial und basieren prinzipiell auf 'des Schuster's Kind wird Schuster und der Prinz wird König', selbst, wenn der Prinz, würde Blödheit klein machen, mit Stelzen unterm Teppich durchlaufen könnte!
Ich hoffe ihr schafft es! Auch für mich wäre es von Vorteil, würde mir dann die 'Spendenquittung' die ich jeden Monat bekomme, ein wenig 'weniger' schmerzen, da ich dann persönlich wüsste, dass zumindestens in einem, mir bekannten Fall, die Steuern wirklich Sinn machen!

Perverte
Decubitus

P.S. das Sozamt sollte sich dann, in einem Fall wie diesem, von den Unterhaltspflichtigen holen, was diese abzuleisten haben und der 'Bedürftige' kann in Ruhe und erfolgreich seine Ausbildung machen, anstatt sich mit einem Rechtsstreit belasten zu müssen.

[ Edited by Decubitus On Date 08/08/2002 ]
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 09:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eskima,

sehe das harrgenau so wie Decubitus.

Alle Politiker Statments besagen, dass es keine Armut, vor allem Kinderarmut in Deutschland gibt und das jeder Chancen auf Bildung hat.

Nehmt die Politiker beim Wort, holt Euch einen Teil der Steuern, die Dein Mann und Du und auch dein EX im laufe der Jahre gezahlt haben, wieder. Dabei meine ich nicht nur die Einkommensteuern, sonder auch die Märchensteuer, Mineralölsteuer, Versicherungssteuer, Vergnügungssteuer, ....

Es ist ein kleiner Ausgleich dafür, dass Dein Mann z. B. für 5 Kinder unterhaltspflichtig ist und diesen Unterhalt auch noch voll versteuern darf, weil er ja ein "Single" ist.

Ich denke unter diesen Verhältnissen könnt Ihr den Auszug deiner Tochter mit Platzproblemen begründen.

Und - ich würde den Vater verklagen, ist zwar bestimmt sehr schwer, aber sie soll sich das Geld holen, was ihr zusteht.

Viele liebe Grüße

Kerstin
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 11:01    Titel: Antworten mit Zitat

Ich stimme euch zu. Gebt dem Kind den richtigen Startschuss ins Leben, wenn es das drauf hat! Das Sozialamt wird sich übrigens das Geld vom Vater wiederholen! Da er Unterhaltverpflichtet ist, wird deine Tochter ihn auf jeden Fall auf Unterhalt verklagen müssen. Ich glaube sogar, dass das Sozi ebenfalls prüfen wird, in wie weit er zu leisten im Stande ist. Ich für meinen Teil, habe die Variante abbuckeln gewählt, weil ich stolz drauf bin, es ohne Sozi zu schaffen. Ich habe zwei feste Jobs, einen als freischaffender Künster (Clown und Zauberer f. Kinderpartys) und mach hier mal da was und mal da was. Alles auf Steuerkarten versteht sich... Manchmal, wenn ich solche Beiträge wie eure lese, glaube ich, ich bin bescheuert. Ich habe auch schon soviel an Steuern gezahlt, dass für meine Kinder auch mal was hätte vom Staat abfallen können. Naja, Auffassungssache. Den Ältesten habe ich durch mit seinem Studium, beim Zweiten wirds auch bald vorbei sein hoffentlich). Und wenn die beiden aus zweiter Ehe studieren wollen, werde ich ihnen das auch finanzieren. Und wenn die durch sind, dann gönne ich mir ne Pause!
Badman
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 11:43    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

eben habe ich mit dem JA telefoniert. Letzten Monat hatte ich mit der Sachbearbeiterin abgemacht, daß sie den KV anschreibt und ihn auf die aktuelle Situation hinweist. Sie wollte ihm eine Frist von 14 Tagen setzen, damit er sich äußern kann.

Obwohl unwahrscheinlich, wollte ich ihm eine Chance geben, freiwillig zu bezahlen. Und nun höre ich, die Sachbearbeiterin ist im Urlaub, hat das Schreiben nicht aufgesetzt, lediglich ein Ende der Pfändung angekündigt.

Das ist die tolle Unterstützung vom JA. Nun kann Tochter gleich zum RA laufen.

Zum KV: er hat später noch ein uneheliches Kind in die Welt gesetzt, dann geheiratet und mit der Frau auch 2 oder 3 Kinder. Seit 4 Jahren ist er arbeitslos und bekam nach meiner letzten Auskunft 3500 DM Arbeitslosenhilfe. Meine Tochter bekam 287€ KU bis heute. Deshalb ging ich von 300 € aus. Außerdem bin ich überzeugt davon, daß er nebenbei noch richtig Geld verdient, das hat er immer so gemacht. Als lt. kaufmännischer Angestellter kennt er da Mittel und Wege, früher hat er Öfen auf Messen verkauft.

Es geht mir und meiner Tochter auch nicht darum, ihm das letzte Hemd auszuziehen, wir wollen nur soviel, daß Tochter leben kann und möglichst nicht zum Sozi muß.

Nun werde ich erstmal einen Termin beim Anwalt machen, wir haben einen ganz netten, ist der Vater einer Schulkollegin meiner Tochter. Und dann geht es wieder los mit Verdienstnachweis usw.

Ich hasse Anwalts- und Gerichssachen!!! Mein Bedarf ist mehr als gedeckt, auch durch die Ex von meinem Mann, die für jeden Pups zum Gericht geht. Das kostet alles Nerven. PKH wird Tochter ja wohl bekommen.

Mein Mann rechnet damit, daß sich das ganze über 1 bis 2 Jahre hinzieht. Und dann ist sie fertig mit Abi und alles geht von vorne los, sofern sie studiert.

Liebe Grüße und ganz vielen Dank für eure Postings!
Werde euch auf dem Laufenden halten

eskima

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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 13:26    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Eskima,

ja, schick Sie zum Anwalt. Warum soll sie die Chance zu einer guten Ausbildung verpassen. Mit einem ordentlichen Beruf kann sie dann auch ordentlich Geld verdienen und ordentlich Steuern zahlen.

Auch ich finde Streiterei vor Gericht eklig und Anwaltsschreiben mut überzogenen Forderungen und unbewiesenen Behauptungen zum K....

Aber wenn es denn nicht anders geht! So lernt Dein gerade volljährig gewordenes Kind die Welt gleich von der besten Seite kennen.

Achso, und die Dame vom JA würde ich freundlich mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde beglücken.

Viele liebe Grüße

Kerstin
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Kerstin,

Dienstaufsichtsbeschwerde?
1. Hört sich nach noch mehr Ärger an!
Mein Mann hat einen Prozeß laufen wegen gemeinsamen Sorgerechts, meine Tochter wird einen führen müssen und wir werden in einer Mietsache auch nicht darum kommen. Is das dann nicht ´n bisschen dolle?

2. Wie macht man eine Dienstaufsichtsbeschwerde???

Liebe Grüße
eskima
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Gast






BeitragVerfasst am: 08.08.2002 13:53    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Eskima,

schreibst einen netten Brief mit ein paar Daten und Beschreibung des Vereinbarten an den / die Amtsleiter(in) und beschwerst Dich über die Arbeitsweise. Dafür gibts keine Vordrucke usw.

Der Amtsleiter muss Dir dann den Brief zumindest beantworten und die säumige Dame bekommt einen Minuspunkt oder einen Vermerk in der Personalakte oder u. Umstäönden sogar eine Abmahnung.

Ich bin der Meinung, dass man sich sehr wohl über die Qualität der Arbeit von Behörden beschweren sollte. Umgedreht habe ich auch schon desöfteren schriftlich beim Chef gelobt.

Machs mal schön gut!

Kerstin
PS. Heute brauche ist keinen kühlen Hauch.
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