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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2002 11:27    Titel: Antworten mit Zitat

väter sind nur noch zahlenden menschen - mehr rechte und Pflichten gibt es nicht!

ich bin verzweifelt- habe ich so ungewöhnlichs gefordert, habe ich eine so schlechte anwältin, zählt nur das was die mütter sagen und wollen, hat das was mein sohn will keinen wert weil er erst sieben jahre ist...????????????????????

momentan zweifel ich die ganze rechtssprechung an. ich hasse ungerechtigkeiten und habe heute nichts anderes erlebt!!!
es wurde immer nur von "normal" gesprochen: normal ist das der vater sein kind alle 2 wochen am we sehen darf. ob mein kind in der zwischenzeit bei oma ist interessiert nicht- denn die mutter entscheidet was für das kind gut ist wenn sie arbeitet. der vater darf das kind in der zeit nicht haben da es ja dann fast die hälfte der zeit bei ihm wäre
zudem wurden lügen lügen lügen verbereitet- natürlich über mich und meine neue freundin. ihr wurde zugehört und geglaubt mir nicht.
WARUM WAR ICH ÜBERHAUPT HEUTE DA??? der junge wurde auch nicht befragt- weil er krank ist.
was hat das ganze für einen sinn?
soll ich in berufung gehen- oder das "normale" hinnehmen? und darauf hoffen das mein sohn sich in meine richtung entwickelt (tip von meiner anwältin

ich bin ziemlich am ende- ich kann das alles nicht glauben..... ich war so optimistisch - dank dieses forums. und jetzt... was soll ich machen?????????????????????

gruß
max
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Decubitus
Gast





BeitragVerfasst am: 17.04.2002 14:14    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Max,

erstens, keine Resignation. Das ist das aller wichtigste erstmal.
Es geht weiter, auf alle Fälle! Hartnäckigkeit und langer Atem, ohne dem haben Männer weniger Chance, aber mit können wir es genauso schaffen.

Was mich interessiert:

Wieso kam es heute zu einer Entscheidung? Der Junge fehlte!

Wieso habt ihr (du und deine RAin) nicht auf das normal eingehackt! Die Pflicht des Gerichtes ist es zum Wohle des Kindes zu entscheiden. Das kann es aber nur wenn alle Erkenntnisse über die Entwicklung des Kindes und dessen Bindung an den Elternteilen untersucht wurde. Schon die Verwendung des Wortes normal degradiert das Kind zu einer Sache die nach Standardparameter zu funktionieren hat.

Mit sinngemäß dieser Argumentation hat mein RA die Richterin zu einem Psychologischen Gutachten 'motiviert' als diese meinte es schnell durchziehen zu müssen und meinte: Wenn der Vater voll berufstätig ist und die Mutter nicht, lebt das Kind normalerweiser bei der Mutter und nicht beim Vater.

Mein RA hat mir diese Vorgehensweise, schon wegen der Kosten, vor dem Termin offenbart, falls die Richterin in die falsche Richtung tendiert.
Ich würde mal die RAin damit konfrontieren.
Und Druck auf die KM aufmachen! Sozial, gesellschaftlich, gesundheitspolitisch, Beträungs und Aufsichtsfähigkeit der Beträuungpersonen usw. usw. Uber JA, wenn sich das Kind verletzt, Aufsichtspflicht(!), Schule - schlechte inkompetente Beträuung der Hausaufgaben und Lernverhaltens bei schlechteren Noten. Es gibt so viele Möglichkeiten. Wie, wann, was und mit welcher Intensität mußt du an der Situation entscheiden und am Zustand deines Kindes.

Umdrehen
Decubitus

[ Edited by Decubitus On Date 17/04/2002 ]
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2002 15:29    Titel: Antworten mit Zitat

decubitus,

ich verstehe momentan selber kaum noch was- ich fühle mich auch wirklich schlecht vertreten und auch beraten- vielleicht aber auch meine eigene schuld da ich die angelegenheit wohl zu leicht genommen habe.

zu deiner frage nach dem jungen:
vor 2 wochen war meine frau mit unserem sohn im skiurlaub, es war abgesprochen das ich danach den jungen in meinem urlaub (mit meiner freundin) übernehme. am zweiten tag des urlaub mit der mutter hat sich das kind sein bein gebrochen. nach hause fahren wollte sie nicht. hielt sie nicht für notwendig. setzte mich gleichzeitig unter druck und saget: nach jetzt willst du dich wohl der verantwortung entziehen und den jungen nicht übernehmen. als ich ihn übernommen hatte waren mit dem kind sofort beim arzt- er hatte gips- alles war in ordnung. als wir wieder zu hause waren mußte das bein operiert werden, da es nicht richtig zusammenwächst. SCHULD WAREN WIR. WIR HABEN DEM KIND DAS BEIN DAS ZWEITEMAL GEBROCHEN. (wurde auch heute vor gericht vorgetragen) eine gerichtsverhandlung war ihm nicht zuzumuten( lt. einem attest eines komischen arztes (bekannter meiner frau)- meine ra sagte daraufhin (im vorgespräch) das wir uns darauf nicht einlassen und die entscheidung heute nicht treffen-da wir den jungen hören wollten. heute hat sie sich komplett anders verhalten. deckelte mich und meine forderungen indem sie sagte: das ich das kind freitag statt um 17.00 uhr um 12.00 bekommen soll ist mehr als normal!!!! wir müssen kompromisse eingehen sonst entscheidet der richter gegen uns!!! ich bin laie - was sollte ich machen? gleichzeitig hat meine frau nur lügen erzählt. der richter hörte ihr zu mir nicht! ich bin ein schlechter vater, das kind kommt unterernährt vom we zurück, ich bringe ihn immer um 1.00 uhr nachts ins bett. etc etc.

es war widerwertig was heute abgelaufen ist. meine anwältin war schlecht und meine frau hat erreicht was sie wollte. fast jedenfalls. ich bin nicht so ein impulsiver typ. es hat mich sprachlos gemacht. ich könnte dir stundenlang aufschreiben was ich mit dieser frau und ihrer familie bzgl meines sohnes erlebe. aber was nützt es?? sie hat - wenn auch vielleicht vorerst- ihr ziel erreicht!
wenn ich weitermachen will muß ich meine ra wechseln. so geht das nicht. die gegenpartei war griffig und giftig- wir haben nichts gesagt lohnt es sich wirklich in berufung zu gehen?
meine ra hats mir ausreden wollen. sie sagte: dann geht es nach celle und die machen einen stempel drauf. weil es NORMAL ist was ich bekommen habe.....

verstehst du???

gruß
m
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2002 17:11    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Maximilian!!!

Auch, wenn es im Moment sehr schwer ist, zu verstehen, was Dir passiert ist, steck aber bitte nicht den Kopf in den Sand!!!

Wechsle den Anwalt und geh in Berufung!!! Wenn Du das nicht tust, wirst Du Dir selbst und vielleicht irgendwann Dein Kind oder andere Personen vorwerfen, nicht alles unternommen zu haben.

Und glaube mir, die Vorwürfe, die Du Dir dann selbst machst, sind echt schlimm. Habe es bei meinem Mann erlebt, der seine Jungs 6 Jahre nicht sehen durfte. Er hat dann irgendwann aufgegeben, um die Kinder nach reichlich einem jahr Querstellen on der Ex, dort nicht wieder rauszureißen (sie waren damals 5 und 3 Jahre). Er hat sich sehr oft selbst vorgeworfen, dass er hätte mehr unternehmen müssen, um sein Recht, bzw. das Recht der kinder durchzudrücken!!!

Gib bitte nicht auf, ehe Du alles versucht hast, wenn's sein muss auch mit einem anderen Anwalt, da Dich Deine Anwältin ja offensichtlich verschaukelt hat.

Halt die Ohren steif und kämpfe, kämpfe, kämpfe!!!!!

Viele Grüße

Geli
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Gast






BeitragVerfasst am: 17.04.2002 17:23    Titel: Antworten mit Zitat

Hi Maximilian,

ich kann kaum nachempfinden, wie Du Dich jetzt fühlst.
Habe zwar Deine Geschichte aufmerksam verfolgt, aber damals meinen Senf für mich behalten, ist bei den Profi-Strategen Senf überflüssig gewesen.

Deine RA hat Dich reingelegt, Dir nach dem Mund geredet, bzw. hat einfach unter dem Druck des Gerichts und der Verhandlungen und der falschen Anschuldigungen Deiner EX zu ihrer ursprünglichen und gesellschaftlich als normal akzeptierten Haltung: Kind gehört zu Mutter, DAS IST EIN NATURGESETZ!!! zurückgefunden.

Die Sch... ist, dass man manchmal erst nach der ersten Verhandlung merkt, was ein RA taugt oder nicht.
Sie hat Deine Sache aufgegeben, ohne überhaupt zu kämpfen.

Deswegen bis Du kein schlechter Vater.

Mal aus weiblicher Sicht:
Ich habe auch erst in den letzten Jahren gelernt, dass ein Vater sehr wohl ganz wichtig für sein Kind ist - und umgedreht (mein EX hat uneingeschränkten Umgang gehabt, aber davon leider nur selten Gebrauch gemacht).

Habe mich auch von den feministisch angehauchten Parolen einwickeln lassen. Vieles klang auch ganz einleuchtend. Männer waren für mich nie die schlechteren Menschen, ich hatte aber oft den Eindruck, dass ihnen vieles kaum unter die Haut geht. Ich weiß es jetzt besser.

Ob Du im Augenblick so richtig an die Kraft in Dir glaubst, die das von Decu vorgeschlagene Programm realisieren kann? Ist aber egal, wenn Du Dein Kind öfter als alle 2 Wochen sehen willst, musst Du es durchziehen! Rappel Dich auf.
Es hat niemand DICH in Deiner Eigenschaft als Vater verurteilt oder an den Pranger gestellt, es ist nur einfach das "normale" Standardprogramm abgespult worden.

Über Deine Rachegefühle gegenüber der KM musst Du hinwegkommen, sie verbauen Dir die Sicht auf das Wesentliche: Dein Kind.

Und wenn Du Ideen und Unterstützung brauchst - Du weißt ja, wo Du die findest.

Kerstin
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Gast






BeitragVerfasst am: 18.04.2002 13:48    Titel: Antworten mit Zitat

Danke für eure aufmunternden worte!
Kraft habe ich momentan tatsächlich nicht mehr. habe gehofft das diesem psycho-terror gestern ein ende gesetzt wird... damit die -sooft von meiner frau geforderte- ruhe fürs kind endlich eintritt.. aber.. die ruhe hat wohl mehr sie- weil sie mich endlich an mir rächen konnte- was ihr einziger wille war.

noch eine erklärung vom richter: ich "forderte" meinen sohn montag, dienstag und freitag bei mir zu haben. meine frau arbeitet an diesen tagen ganztags, das kind ist bei seiner MAMA-2 ( so soll er zu seiner oma sagen!!!!!!!!!!!!!!-> sagt die großmutter) übernachtet bei ihm ohne das die wirkliche mutter es in den tagen überhaupt sieht- es sei denn sie geht zum abendessen dorthin. fährt aber alleine nach hause weil der junge um 8.00 uhr schule hat und sie ausschlafen will und ihr job erst um 10.00 uhr losgeht!!
als antworte bekam ich vom richter: in dieser zeit ist das kind NORMALERWEISE bei der mutter, nimmt die mutter zu dieser zeit unterstützung ihrer mutter an ist das ihr gutes recht- denn die mutter kann entscheiden wer in dieser zeit ihr kind beaufsichtig.
BIN ICH EIGENTLICH IM FALSCHEN FILM????????????????????????
meine ra: recht hat der richter- die mutter könnte sich ja auch ein au-pair nehmen etc.
aber fact ist doch DER VATER möchte in dieser zeit für das kind da sein und das kind möchte es auch (was aber nicht heißt das das kind ungerne bei seinen großeltern ist- es sind seine ansprechpartner!)
Das kann es doch nicht sein- das kind ist eher bei den großeltern als beim vater WAS SPIELE ICH NOCH FÜR EINE ROLLE???
was sage ich meinem sohn???? wenn er seine oma darauf anspricht das er öfter bei mir sein möchte antwortet oma ihm: das kannst du nicht entscheiden - dazu bist du noch zu klein (mein sohn ist jetzt 7!!! und hat einen sehr guten durchblick!!!)

echt alles sch.... und no future!!!!

gruß
m
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Gast






BeitragVerfasst am: 19.04.2002 00:31    Titel: Antworten mit Zitat

hi max,

bin heute das erste mal seit langem wieder im forum und muss gleich deine fortsetzung lesen.

du scheinst ja an die richtigen zuckerpüppchen geraten zu sein
auch wenn es manchen hier nicht passt, ich wärme mal eben eine alte diskussion auf, die wir hier schon hatten. deine erfahrungen bestätigen meinen grundsatz:
ein vater sollte sich NIEMALS von einer anwältin vertreten lassen, auch wenn die es noch so gut meint.
such dir einen anwalt aus den väterkreisen. hier gibt es gute tipps.
meinen lasse ich zur verhandlung extra aus marburg kommen und löhne ihm sein fahrgeld, aber ich weiss, ich kann mich 100% auf ihn verlassen.
schau dich auf den seiten des vafk um und lass dir gute anwälte empfehlen, die bekannterweise väter engagiert vertreten.
ich selber habe auch schon mit sogenannten männlichen "spitzenanwälten" im familienrecht sehr schlechte erfahrungen gemacht. die haben zwar eine scharfe zunge und einen scharfen verstand, aber sie glauben einfach selber nicht, wenn sie sagen, dass der vater als bezugsperson nicht weniger wichtig ist als die mutter. und dann hast du im prozess sehr sehr schlechte karten...

zu deinem trost: amtsgerichtliche entscheidungen sind meistens zum popoputzen. sachlicher entschieden wird mit grösserer wahrscheinlichkeit in der berufung, sofern es dir gelingt, ganz deutlich darzustellen, dass die zu erwartende prozesslawine für den fall, dass es keinen kompromiss gibt, der dieses namens wert ist, dem kind viel weniger die ersehnte "ruhe" bringt als ein kompromiss, mit dem *beide* eltern leben können.
die richter sind dem kindeswohl verpflichtet. dieses kindeswohl drückt sich für die richter zuallererst und vor allem in einem begriff ab: dem rechtsfrieden.
ein urteil muss derart ausfallen, dass danach mit möglichst wenig neuem gerichtsstreit zu rechnen ist.
leider hat man hier in deutschland traditionell die erfahrung gemacht, dass durch "totschlagurteile" ruhe einkehrt.
dieser auffassung musst du konsequent und gleichzeitig höchst sachlich entgegentreten, niemals aggressiv. du musst klarmachen, dass du *alles* tun wirst, um deinem kind mehr als nur alle 14 tage den kontakt zu dir zu ermöglichen. gib deutlich zu verstehen, dass du durch solcherlei urteile nicht ruhigzustellen bist und weise die richter genau auf diese pflicht hin, den rechtsfrieden herzustellen. mach ihnen dazu eine tür auf. mache deutlich, dass du auf einen vernünftigen kompromiss zielst.

also überlege dir die grenzen in beide richtungen: eskalation und deeskalation.
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