Welche Sonnencreme, bzw. welcher Lichtschutzfaktor?
Was mache ich wenn es doch mal zuviel Sonne abbekommen hat?
Sonnenstrahlen sind lebenswichtig, unter der Sonneneinstrahlung bildet sich das lebenswichtige Vitamin D, dieses ist für die Struktur der Knochen, der Zähne und der Haare wichtig. Dazu genügen aber schon wenige Minuten indirekte Sonnenstrahlung täglich. Da die sehr junge Haut dünner ist reagiert sie besonders empfindlich auf Sonneneinstrahlung. Kinder unter unter ein Jahr sollten garkeiner direkten Sonnenbestrahlung ausgesetzt werden. Auch das Hautkrebsrisiko sollte man bedenken,weil die Dicke der Ozonschicht abnimmt und wir vermehrt dem Ultraviolet-Licht (UV) ausgesetzt sind, das Hautkrebs verursachen kann. Kinder sind durch UV-Strahlen besonders gefährdet, weil sie häufiger und länger im Freien sind, weil die schützende Hornschicht in ihrer Haut dünner ist und weil ihre Haut weniger Pigment enthält. Je früher und häufiger ein Mensch Sonnenbrände erleidet, desto stärker steigt das Risiko für Hautkrebs an. Deshalb sollen sich Kinder vor der Sonne schützen! Kinder sind immer dem Hauttyp I zuzuordnen (sprich ein maximaler Eigenschutz von 5 bis 10 Minuten!), da die Bildung des schützenden Hautpigments noch nicht so ausgereift ist wie beim Erwachsenen.
Sonnenschutzmittel (Sunblocker) mit mindestens Lichtschutzfaktor 15 für den Körper und 20 für das Gesicht. (besser höher) haben. Es gibt Sonnenschutz-Cremes spezielle für "Baby".
Neben der Sonnencreme ist die Kleidung wichtig! Als ertstes Baby sollte nicht ohne Sonnenhut , mit breiter Krempe die die Nackenpartie schützt, aus dem Haus, die andere Kleidung sollte Sonnenundurchlässig sein. Beachten Sie daß helle Kleidung die ultravioletten Strahlen eher durchläßt als dunkle, in dunkler Kleidung wird der Körper eher aufgeheizt - Wärmestau vermeiden. Schuhe wie Espadrilles, die dem Fußrücken ausreichend Schutz bieten, keinesfalls Sandalen anziehen.
Auch im Schatten kann man Sonnenbrand bekommen. Bedenken sie auch, daß nicht nur die direkte Sonneneinstrahlung zum Sonnenbrand führt. UV Strahlen durchdringen auch Wolken und sind auch im Schatten wirksam. Bis zu 80 % der Strahlungsintensität können von Wasser(mit T.Shirtins Wasser), Sand und Gebäuden reflektiert werden. Auch die Intensität im Winterurlaub sollte man nicht unterschätzen, auch der Schnee reflektiert die Sonnenstrahlen.
Sonnenbrand Er entwickelt sich nicht schlagartig sondern allmählich. Die Haut rötet sich stark, schmerzt und die Oberhaut löst sich im Laufe der Zeit ab. Es zeigen sich Anzeichen einer Entzündung. Der Arzt wird versuchen, diese Entzündung einzudämmen.
Was Sie tun können?
Kühlen mit feuchten Umschlägen. Auftragen von antiallergischen Gelen gegen die Rötung und das Brennen. Gele sind hier besser als Salben, da sie kühlend wirken. Reichlich trinken. schmerzlindernde Hausmittel wie Joghurt- oder Quarkpackungen, Gurkenscheiben oder den Saft einer rohen Kartoffel auftragen. Nach der akuten Phase eine feuchtigkeitsspendende Hautlotion, eventuell mit wundheilenden Stoffen.
Wann Sie zum Arzt müssen
Bei starken Verbrennungen (Blasenbildung, starken Schmerzen).
Wenn zusätzlich Allgemeinsymptome eines Sonnenstichs wie Kopfschmerzen, Schwindel, Erbrechen, hohes Fieber oder Schüttelfrost auftreten.
Wenn kleine Kinder betroffen sind.
Sonnenstich
dieser kann einen lebensbedrohenden Zustand für das Kind darstellen.und zeigt sich durch
ein Eintrüben des Bewußtseins durch Erbrechen. hohes Fieber hochroten Kopf, heißer, trockener Haut, einem stumpfen Gesichtsausdruck, taumelndem Gang erhöhtem Puls
Ein Sonnenstich kann auch eintreten ohne dass ein Sonnenbrand besteht.
In beiden Fällen sollten Sie vor Ort auf jeden Fall einen Kinderarzt hinzuziehen.