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Informationen über Windpocken
Erreger, Inkubationszeit, Symptome und Therapie
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Windpocken, Wasserpocken
Erreger: Virus aus der Gruppe der Herpesviren
Übertragung: Tröpfcheninfektion z.B. durch Husten, Niesen oder Sprechen eben durch die Luft - den Wind und Kontakt mit Flüssigkeit der Windpockenblasen
Inkubationszeit: (Zeit vom Anstecken bis zum Ausbruch der Krankheit) zwischen 14 und 17 Tagen, 7 bis 21 Tage möglich.
Ca. 2 Tage vor Ausbruch des Ausschlages schon ansteckend
Symptome:
Kopf- und Gliederschmerzen, leicht erhöhtes Fieber.
Hautausschlag beginnend als kleine rote Flecken, die sich innerhalb von Stunden zu Bläschen entwickeln. Nach 1 bis 2 Tagen bilden diese Bläschen eine Kruste.
Innerhalb von drei bis sechs Tage kommen neue Bläschen hinzu.
Der Hautausschlag juckt meist stark.
Er beginnt in der Regel auf dem Rumpf und im Gesicht, er kann sich aber auch auf den Haarboden, die Arme und die Beine ausbreiten. Die Schleimhäute (insbesondere im Mund) und die Geschlechtsorgane können ebenfalls betroffen sein.
Kinder sind meist nur leicht angeschlagen
Therapie:
Die Therapie erfolgt symptomatisch.
- den Juckreiz zu mildern
- Bläschen mit Tinktur bepinseln (Zinkhaltige Paste die die Bläschen eintrocknen soll.)
- Medikamente gegen Juckreiz,
Tipps:
Aufpassen, dass nicht gekratzt wird, da es sonst zu bakteriellen Infektionen kommen kann
Die Fingernägel kurz halten evtl. Handschuh anziehen
Bei Blässchen im Mund mit Kamillentee ausspülen.
Starken Juckreiz mit Medikamenten behandeln, die Ihnen der Arzt verschreiben.
Kalte Umschläge mit Kamillentee helfen gegen den Juckreitz
Ziehen Sie Ihrem Kind luftige Kleidung an, da enge Kleidung den Juckreiz verstärken kann.
Erst baden wenn die Bläschen verkrustet sind, da sie sich sonst leicht entzünden können.
Komplikationen:
Infektion der Bläschen mit Bakterien durch aufkratzen, dadurch Narbenbildung möglich.
Die Augen oder die Lungen können sich entzünden.
Hirnhautentzündung ist die gefürchtetste Komplikation ist.
Bei einer Infektion von Schwangeren kann es zwischen der 8. und 21.SSW in ca.1% der Fälle zu Fehlbildungen des Ungeborenen kommen.
Eine Person, die Windpocken gehabt hat, kann Jahre später an einem schmerzhaften, als Gürtelrose bekannten Hautausschlag erkranken.
Impfung
Angezeigt bei allen Personen, die keine Abwehrkörper gegen diese Erkrankung haben, wenn bei ihnen gleichzeitig eine Leukämie oder schwere Neurodermitis besteht, wenn sie immununterdrückenen Medikamente bekommen oder eine Organtransplantation geplant ist.
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