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Informationen über Rotaviren
Erreger, Inkubationszeit, Symptome und Therapie
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Erreger:
Rotavirus , der zum Stamm der RNA Viren gehört
Übertragung
Durch eine Schmierinfektion, sowie durch Tröpfcheninfektion, da in der akuten Krankheitsphase die Sekrete der Atemwege (Speichel) ebenfalls infektiös sind. Der Kontakt eines Kindes mit kontaminierten Oberflächen lässt sich kaum vermeiden.
Inkubationszeit: (Zeit vom Anstecken bis zum Ausbruch der Krankheit)
1 bis 3 Tage
Symptome:
1 bis 3 Tage nach der Infektion mit Rotaviren kommt es zu
Leichter bis schwerer wässriger Durchfall,
wässriges Erbrechen,
Fieber und
Magenschmerzen.
Häufig leiden die Betroffenen zudem unter grippeähnlichen Symptomen.
Therapie:
Eine Bekämpfung der Erreger ist nicht möglich, nur der Flüssigkeitsverlust muss durch ausreichend trinken behandelt werden. Unter Umständen muss dieses durch einen Krankenhausaufenthalt geschehen, weil gerade kleine Kinder massiv unter dem Flüssigkeits- und Elektrolytverlust zu leiden haben.
Medikamente gegen die Rotaviren gibt es nicht.
Zudem ist seit 2001 eine Infektion mit dem Rotavirus in Deutschland meldepflichtig.
Vorbeugung:
Impfen mit Rotarix® in 2 Dosen oder Rotateq® in 3 Dosen
In Deutschland stehen zwei Impfstoffe zur Verfügung, die für Säuglinge bis zur 24. bzw. 26. Woche zugelassen sind. Die Impfung kann gleichzeitig mit den anderen Kinderimpfstoffen verabreicht werden.
Viele Krankenkassen erstatten die Kosten der Impfung, hier finden Sie eine Übersicht welche Krankenkassen die Impfung bezahlen.
Übersicht über die Kostenerstattung der Rotavirus- Impfung
Außer Acht sollte man dabei aber ohne Frage nicht die Nebenwirkungen der Impfung lassen. In den Fachinformationen sind folgende unerwünschte Arzneimittelwirkungen als „sehr häufig“ oder „häufig“ aufgeführt:
Reizbarkeit, Appetitverlust, Durchfall, Erbrechen, Blähungen, Bauchschmerzen, Fieber und Müdigkeit, Infektionen der oberen Luftwege. Sprechen Sie mit Ihrem Kinderarzt über Ihre Unsicherheit.
Tipps:
Sorgen Sie unbedingt während der akuten Erkrankung für ausreichende Flüssigkeit und die ausreichende Elektrolytzufuhr.
Flyer des Deutschen Grünen Kreuz
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