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Kinder unter drei Jahren verunglücken am häufigsten zu Hause: Sie stürzen von der Wickelkommode, verbrühen sich durch kochendes Wasser oder ertrinken in der Badewanne. Der Markt bietet eine unendliche Zahl von Möbeln und Hilfsmitteln an, die Wohnungen kindersicher machen sollen. |

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Nur wenige Möbel sind notwendig
Generell gilt: Was für das Kind angeschafft wird, sollte ein Prüfsiegel wie das GS-Zeichen tragen. Möbel müssen stabil und standfest sein, dürfen keine scharfen Ecken, überstehende oder kleine abnehmbare Teile haben. Viele Möbel mögen praktisch sein, wirklich notwendig sind nur wenige.

- Wiege: Ist meist ein kurzes und teures Vergnügen: Spätestens nach sechs Monaten ist der Säugling der Wiege entwachsen. Deshalb enpfiehlt sich die Anschaffung "second hand".
- Gitterbett: Ist erste Wahl, spätestens wenn das Kind der Wiege entwachsen ist. Sollte nach DIN EN 716 gefertigt sein. Die Gitterstäbe sollten im Abstand von 4,5 bis 6,5 Zentimeter stehen. Der Abstand zwischen Bettboden und Oberkante des Gitters sollte mindestens 30 Zentimeter betragen und auf 60 Zentimeter erweiterbar sein, damit ein größeres Kind nicht herausklettern kann.
- Wickelkommode: Ist gut für den Rücken der Eltern und für die Ordnung im Kinderzimmer. Nachteil: Sie braucht viel Platz und wird rasch überflüssig, weil das Kind zu groß ist oder so lebhaft, dass sich ein Sturz selbst bei größter Vorsicht nicht ausschließen lässt. Viele Eltern wickeln darum lieber auf einer Unterlage auf dem Boden.
- Kinderwagen: Für die ersten Monate kommt nur ein Modell infrage, in dem das Baby richtig liegt. Buggys sind erst zu empfehlen, wenn das Baby schon gut sitzen kann. Praktisch und aufs Mitwachsen angelegt sind Kombiwagen, die Tragetasche, Kinder- und Sportwagen vereinen. Der Wagen muss kippsicher sein, leicht bedienbare Feststellbremsen sowie Schritt- und Haltegurt haben.
- Hochstuhl: Ist ein unverzichtbares Möbel. Optimal sind Treppenstühle, die dem wachsenden Kind angepasst werden können. Hochstühle müssen stand-, rutsch- und kippsicher sein und einen Schrittgurt haben. Ein Kind sollte im Hochstuhl immer beaufsichtigt werden - ansonsten kann es sich hinstellen, die Balance verlieren und entweder aus dem Stuhl fallen oder mit ihm zusammen umstürzen.
Quelle und mehr zu dem Thema bei STIFTUNG WARENTEST
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