Nr. 28 Dauermedikation
Medikamente die die werdende Mutter als Dauermedikation einnehmen muss, wie z.B. Schilddrüsenmedikamente,
Nr. 29 Abusus
Missbrauch von Medikamenten oder Genussmitteln z.B: Rauchen
Nr. 30 Besondere psychische Belastung
Nr.31 Besondere soziale Belastung
psychische/soziale Belastung Ungewöhnliche seelische Belastungen oder schwere Lebensumstände
Nr. 32 Blutungen vor der 28. SSW
Bei Blutungen in den ersten 27 Wochen der Schwangerschaft muss an eine drohende oder beginnende Fehlgeburt gedacht werden
Nr. 33 Blutungen nach der 28. SSW
Ab der 28. Schwangerschaftswoche spricht man von einer drohenden Frühgeburt.
Nr. 34 Plazenta praevia
Eine ungünstige Lage der Plazenta im unteren Teil der Gebärmutter.
Nr. 35 Mehrlingsschwangerschaften
- /-
Nr. 36 Hydramnion
Mit Hydramnion ist zuviel Fruchtwasser gemeint, über 2 Liter.
Nr. 37 Oligohydramnie
Fruchtwassermangel. Die Menge des Fruchtwassers ist unter 200 bis 500 ml.
Nr.38 Terminunklarheit
z.B. bei unregelmäßigem Zyklus
bedeutet, dass sich der Geburtstermin nicht genau berechnen lässt, weil das Datum der letzten Periode der Mutter nicht erinnerlich war oder das errechnete Datum nicht mit den erhobenen Untersuchungsbefunden übereinstimmt.
Nr. 39 Plazenta- Insuffizienz
Die Plazenta (Mutterkuchen) ist nicht in der Lage das Kind ausreichend mit Nährstoffen und Sauerstoff zu versorgen.
Nr. 40 Isthmozervikale Insuffizienz
= Muttermundschwäche oder
= Zervixinsuffizienz
Schmerzfreie und ohne Wehentätigkeit auftretende unbemerkte Verkürzung des Gebärmutterhalses und Erweiterung des Muttermundes, bei der sich der Muttermund meist nach der 12. Schwangerschaftswoche unbemerkt öffnet. die zu einer Frühgeburt führen können.
Nr. 41 Vorzeitige Wehentätigkeit
Wehentätigkeit vor dem Geburtstermin, vor der 38. Schwangerschaftswoche
Nr. 42 Anämie
Blutarmut
Nr.43 Harnwegsinfektion
Infektion der Harnwege z.B.: Blasenentzündung
Nr. 44 Indirekter Coombstest positiv
Das Testverfahren auf Antikörper gegen rote Blutkörperchen, zum Beispiel Anti-D-Antikörper bei rhesusnegativer Mutter und rhesuspositivem Vater LINK
Nr. 45 Risiko aus anderen serologischen Befunden
listet nochmals eventuelle pathologische Befunde aus den Blutuntersuchungen auf.
Nr. 46 Hypertonie
Bluthochdruck = Blutdruckwerte über 140/90 , zu hoher Blutdruck
Nr. 47 Eiweißausscheidung über 1 %
Tritt während der Schwangerschaft eine vermehrte Ausscheidung von Eiweiß im Urin (Proteinurie) mit Bluthochdruck und kommt es zu Wassereinlagerungen, so spricht man von einer Präeklampsie.
Nr. 48 Mittelgradige bis schwere Ödeme
Ödeme sind Wassereinlagerungen im Körper, meist bzw. zuerst in den Beinen
Nr. 49 Hypotonie
Niedriger Blutdruck
Nr. 50 Gestationsdiabetes
Zuckerkrankheit, die während der Schwangerschaft auftritt und die meist nach der Geburt wieder verschwindet
Nr. 51 Einstellungsanomalie Lageanomalie
Anomalie bedeutet eine Abweichung vom Normalfall. Die Einstellung beschreibt die genaue Lage des Kindes in der Gebärmutter und im Geburtskanal. (zum Beispiel Querlage)
Nr. 52 Andere Besonderheiten
Die lange Liste verdeutlicht, warum so viele Frauen als Risiko-Schwangere eingestuft werden Sie sollten sich deshalb nicht verunsichern lassen, sondern sich vom Arzt genau erklären lassen, was dies für Ihre Schwangerschaft bedeutet.