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Wird Diabetes schon im Mutterleib geprägt?

Insulinresisstenz ist ein Risikofaktor für Herz- Kreislauferkrankungen und ist bereits beim Neugeborenen vorhanden. Diese Resistenz wird nicht nur im weiteren Lebensverlauf erworben, sondern wie eine Studie von Professor Berthold Hocher, Center for Cardiovascular Research an der Charité nachweist, schon bereits im Mutterleib. Insulinresistenz ist eine Vorstufe der Typ2 Diabetes und begünstigt Herz- und Kreislauferkrankungen.








Vor etwa 15 Jahren sorgte die so genannte Barker-Hypothese für eine Art medizinische Revolution, die These ist die Basis für die Studie von Professor Berthold Hocher.


In der Studie wurde ein direkter Zusammenhang zwischen einem geringen Geburtsgewicht und der Neigung zu Herz und Kreislauferkrankungen festgestellt. Umso leichter das Baby, umso höher das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen oder Diabetes Typ2. Während bisher angenommen wurde, dass eine Insulinresistenz erst durch falsche Ernährung und ungesunde Lebensweise im späteren Erwachsenenalter erworben wird, konnte durch die Studie gezeigt werden, dass bereits im Mutterleib die Insulinresistenz vorgeprägt werden kann.


Wärend der Schwangerschaft sollten daher werdende Mütter auf eine bewusste Ernährung achten. Damit das Risiko einer Folgeerkrankung für das Baby im Erwachsenenalter minimiert wird.


Ernährung in der Schwangerschaft








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