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Basiswissen Nabelschnurblut: ein Wegweiser für werdende Eltern


Fast jedes Paar stößt in der Schwangerschaft auf das Thema Nabelschnurblut. In dem Blut befinden sich wertvolle Stammzellen. Aber was ist dran an diesen Wunderzellen? Hier finden Sie die wichtigsten Fakten.


Was sind Stammzellen? Stammzellen sind Lebens- und Heilzellen. Sie sorgen dafür, dass aus der Eizelle ein Kind wird. Außerdem reparieren und regenerieren sie ein Leben lang unseren Körper, z. B. bei Knochenbrüchen oder Hautverletzungen.

Wofür braucht man Stammzellen? Stammzellen werden seit über 50 Jahren vor allem bei schweren Krebserkrankungen oder Blutbildungsstörungen verwendet. Erwachsene sind dabei häufiger betroffen als Kinder. Speziell für Kinder sind eine Reihe neuer Einsatzgebiete für Stammzellen in Entstehung – so wurden Stammzellen bei Kindern mit Herzfehlern, Diabetes oder Hirnschädigungen eingesetzt. Was die Zukunft bringt, ist noch ungewiss. Es scheint aber, dass Stammzellen noch deutlich mehr können.

Wieso Nabelschnurblut? Nabelschnurblut-Stammzellen sind sehr begehrt, weil sie sehr jung und somit besonders wirksam sind. Außerdem können sie einfach und risikolos gewonnen werden. Durch das Einfrieren steht das Nabelschnurblut ein Leben lang sehr schnell für Therapien zur Verfügung. Mit den aus Nabelschnurblut gewonnenen Stammzellen kann man bereits jetzt Krankheiten wie Leukämie, Multiple Sklerose oder die Fanconi-Anämie behandeln.

Für wen lohnt sich das Einlagern?
Die Nabelschnurblut-Einlagerung ist eine Art Versicherung – im Ernstfall hat das Kind schnellen Zugriff auf eigene Stammzellen. Sich zu informieren, schadet nicht. Familien mit einem Risiko für Krebs, Diabetes oder Herzkreislauferkrankungen sollten sich unbedingt erkundigen. Das gilt auch für Familien, die schon ein Kind haben, das an einer dieser Erkrankungen leidet.


Heute können über 40 Krankheiten durch die Stammzellen behandelt werden. Meist handelt es sich um verschiedene Arten von Krebs, Knochenmark oder Blutkrankheiten.


Was kostet das? Um die 2.000 Euro, wobei in der Regel Ratenzahlungen ab ca. 25 Euro/Monat möglich sind. In einigen Krankenhäusern können Sie das Nabelschnurblut auch spenden. Das ist für die Eltern dann kostenfrei.


Ob man als Eltern nun das Nabelschnurblut einlagern möchte oder es spenden will, darüber  müssen sich die Eltern einigen. Sicherlich ist es auch eine Kostenfrage.


Mit zu den bekanntesten Anwendungsmöglichkeiten gehört die Behandlung mit den Stammzellen bei einer Leukämie (Blutkrebs). Die bekannteste Behandlungstherapie ist die Chemotherapie. Seit vielen Jahren werden Patienten Stammzellen transplantiert um diese aggressiven Therapie besser verkraften zu können.


Wo sind Einlagerungen möglich?

Die Reihenfolge der verschiedenen Anbieter stellt keine Wertigkeit dar und ist rein zufällig.


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